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Fun Cover Rock

Von musikalischen Sollbruchstellen und anderem....

Grevenbroich. Montag. 19 Uhr. Sechs ambitionierte Hobby-Musiker stehen auf dem Parkplatz vor ihrem Proberaum und warten auf Tom, den Brüllochsen, auch Sänger genannt. 19 Uhr 15 - da isser ja! Wir dachten schon...

Also, es kann losgehen. Neben dem üblichen <<Und wie geht’s>> werden die ersten Stimmen laut <<Mal gucken, wie der Sound heute ist>>, gefolgt von hämischem Lachen - der Alptraum eines jeden Mischers. Dirk, wo bist du denn? - Er schleicht dann immer ganz schnell in den Keller und tut so, als ob er die ganzen Knöpfe am Mischpult persönlich kennt. Jaaa.... wir wissen’s besser!

So langsam füllt sich der Probenraum mit diversen Musikern, die sich ihren Instrumenten widmen. Alle. Außer Wolfgang.

Wolfgang, der Bassist, wendet sich wie jeden Montag zuerst liebevoll dem Kühlschrank zu. Nee, kein Hunger - er sieht nach seinen Hamstern. Bei Bedarf können diese angezündet und jonglierender Weise durch die Luft gewirbelt werden. Ein echtes Highlight jeder Fozzybear - Bühnenshow!

Ja, Bühnenshow. Manche sagen, das muss sein. Andere (z. B. das Bandluder) denkt sich <<Da warte ich doch erst mal ab>>. Trotz zahlreicher fieser Drohungen à la <<Sonst darfst du nicht mehr zum Anadolu, wenn’s drängt>> hält sie sich wacker und bewegt sich nicht mehr als unbedingt nötig. Aber sie arbeitet dran. Sagt sie jedenfalls. Dass sie zu leise singt, lassen wir an dieser Stelle mal außen vor. Sonst wird’s wirklich zu gemein.

Der erste, der fertig mit seinem musikalischen Instrumenten - Aufbau ist, ist Henning. <<Wie, seid ihr etwa noch nich fäddich? Ich denk ihr wollt proben!>> Jadoch. Von den Sklavenverträgen, die wir unterschreiben mussten, sagt er natürlich nichts. Nee, is klar! Aber dafür organisiert er ja immer so tolle Gigs. Danke!

Dann wär da noch Frank. Frank ist quasi der musikalische Leiter für sechsseitige Holzinstrumente. Besonders bemerkenswert ist eine ihm eigene Komik, mit der er versucht, jede Situation so entspannt wie möglich zu überstehen. Ups, sein Handy klingelt, wir müssen kurz unterbrechen...

....so, da sind wir wieder. Seine Tochter wollte wohl irgendwas. Aber jetzt kann es weiter gehen.

Ein anderes tolles Phänomen der  Fozzybearen: Jeder hat ja so seinen ganz besonderne Liebling. Bei den einen ist es ein bizarres Gitarrendesign, ein erstrebenswertes In-Ear-Monitoring oder ein rauchender Bass-Verstärker, aber Mo, der Schlagzeuger, der sticht alle aus. Er ist Corporate-Identity-Fachmann: Novell ist überall!

Gegen 22 Uhr verlassen die Fozzybearen ihren Bau und verabschieden sich nach ein paar  Worten (frag mal Anne oder Tom) voneinander.

Bis zum nächsten Mal!

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Mit freundlicher Unterstützung der FOXRENT Autovermietung
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